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April

Aufgrund der Corona-Lage saßen natürlich auch die Aquaballer der Dachauer Bunnyhunters auf dem Trockenen und können weder ins Training gehen, noch auf diversen Turnieren im gesamten Bundesgebiet mit anderen Mannschaften um Punkte für die Champions Tour kämpfen. Da diese ungewohnte Ruhepause schon sehr lange anhielt und um den Kontakt zu ihren Vereinsmitgliedern weiter aufrecht zu halten, kam den Bunnyhunters die Idee für eine kleine, süße Überraschung zu Ostern zu sorgen. Dazu machte sich Andreas Lutzenberger , Trainer der ersten Mannschaft, als Osterhase auf den Weg zu den vielen Mitgliedern in allen Winkeln des Landkreises (und darüber hinaus). Im Gepäck hatte er dabei jede Menge leckerer Schokohasen. Diese kamen überall sehr gut an und die Freude, vom eigenen Verein auch in so einer schwierigen Zeit nicht vergessen zu werden, war bei vielen deutlich zu spüren. Die Bunnyhunters hoffen, dass dieses Zusammengehörigkeitsgefühl alle über die nächsten Wochen und Monate trägt, bis man irgendwann wieder gemeinsam im Becken unserem geliebten Sport nachgehen kann.
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Juni

Corona hatte leider auch Aquaball weiter fest im Griff. Turniere? Fehlanzeige. Champions Tour? Muahaha. Als wäre das nicht schon genug gewesen, musste in der ersten Jahreshälfte auch noch das Hallenbad schließen. Damit fiel unser komplettes Aquaball-Training ins Wasser – und das nicht im positiven Sinne. Zum Glück ergab sich im Sommer dann doch noch eine Möglichkeit, wieder aktiv ins Wasser zu kommen. Das Freibad öffnete am 19. Juniseine Tore für uns, allerdings zu einer Uhrzeit, bei der manche Trainingsmitglieder normalerweise gerade erst darüber nachdenken, nach Hause zu gehen. Aber Aquaball-Entzug macht bekanntlich vieles möglich. So versammelten sich die Bunnyhunters samstags um 7 Uhr morgens im Becken – noch bevor die ersten Badegäste überhaupt ans Frühstück gedacht hatten. Erstaunlicherweise war das Becken trotz der frühen Uhrzeit und teilweise recht frischer Temperaturen jedes Mal gut gefüllt. Zugegeben, bei manchen war die Begeisterung beim Ertönen des Weckers eher theoretischer Natur und die Laune zu Trainingsbeginn nicht immer auf Höchststand. Spätestens nach den ersten Minuten im Wasser waren Müdigkeit und Grant aber meist verschwunden und die Freude darüber, endlich wieder gemeinsam trainieren zu können, überwog deutlich. Nach sieben Monaten ohne Aquaball war das erste Training deshalb etwas ganz Besonderes. Es wurde geworfen, geblockt, gelacht und vor allem war man froh, endlich wieder andere Menschen zu sehen als die eigene Familie, Kollegen oder die Kassiererin im Supermarkt. Fast fühlte es sich ein wenig wie ein Neuanfang an. Bleibt zu hoffen, dass uns diese Trainingsmöglichkeit auch in Zukunft erhalten bleibt – auch wenn der Wecker samstags weiterhin eine Uhrzeit anzeigen wird, die nach allgemeiner Auffassung eher unter die Kategorie „mitten in der Nacht“ fällt.

November

Wir hatten eigentlich gehofft, dass wir im November noch eine Jahreshauptversammlung hätten durchführen können. Aber Satz mit x - war wohl nix!
So haben es die vorherrschenden Corona-Regelungen es uns leider unmöglich gemacht, diese Veranstaltung abzuhalten.
Wir hoffen sehr, dass es im nächsten Jahr wieder möglich sein wird, sich in größerer Runde zu treffen.

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Juni

Zum Ende des Jahres gab es noch eine besondere Auszeichnung für unseren Abteilungsleiter Peter Demmelmayr. Für sein langjähriges Engagement rund um Aquaball und insbesondere für sein "Steckenpferd" Inklusion beim Aquaball wurde er mit dem BMW Group Award für gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Wer Peter kennt, weiß allerdings, dass hinter dieser Ehrung weit mehr steckt als ein einzelnes Projekt. Seit vielen Jahren treibt er die Entwicklung von Aquaball nicht nur in Dachau, sondern in ganz Deutschland voran. Als Trainer, Referent, Regelhüter, Schiedsrichterausbilder, Organisator und Ideengeber hat er unzählige Stunden in die Sportart investiert. Besonders am Herzen liegt ihm dabei seit jeher die Inklusion. Aus ersten Kooperationen und gemeinsamen Aktionen entstand schließlich eine inklusive Aquaball-Mannschaft bei den Bunnyhunters, in der Menschen mit und ohne Einschränkungen ganz selbstverständlich gemeinsam trainieren und spielen. Mit dem Preisgeld von 10.000 Euro hatte Peter auch gleich neue Pläne. Unter anderem sollte eine Homepage in leichter Sprache entstehen, um Aquaball noch mehr Menschen zugänglich zu machen. Außerdem schwirrten bereits erste Gedanken an ein Trainingslager auf Mallorca durch seinen Kopf. Wer Peter kennt, ahnt allerdings, dass solche Ideen meist nicht lange Ideen bleiben. Ein besonderer Traum wäre es, dass Aquaball auch mal als Sportart der Special Olympics ausgetragen wird. Wir Bunnyhunters haben uns natürlich riesig über die Auszeichnung gefreut. Nicht nur, weil damit Peters Engagement gewürdigt wurde, sondern auch, weil sie zeigt, dass Aquaball weit mehr sein kann als Tore, Tabellen und Turniere. Und wie es Peter Demmelmayr selbst gerne formuliert: Anpacken und einfach machen!