Image

April

Nachdem die Aktion „Saubere Stadt Dachau“ in den vergangenen Jahren coronabedingt nicht oder nur eingeschränkt stattfinden konnte, beteiligten sich die Bunnyhunters am zweiten April 2022 endlich wieder an der traditionellen Aufräumaktion der Stadt Dachau. Die äußeren Bedingungen hätten dabei allerdings deutlich besser sein können. Statt frühlingshafter Temperaturen erwarteten die freiwilligen Helfer Schneefall und Temperaturen rund um den Gefrierpunkt. Davon ließen sich die neun teilnehmenden Bunnyhunters jedoch nicht abschrecken. Ausgerüstet mit Arbeitshandschuhen, Müllsäcken und einer gehörigen Portion Motivation machten sie sich daran, ihr gewohntes Einsatzgebiet rund um das Hallenbad sowie entlang der Amperauen vom Schlossberg bis nach Mitterndorf von Müll und Unrat zu befreien. Der frisch gefallene Schnee machte die Suche nach achtlos weggeworfenem Abfall allerdings deutlich schwieriger als in den vergangenen Jahren. Manche Fundstücke versteckten sich hartnäckig unter der weißen Decke und wurden erst beim zweiten oder dritten Blick entdeckt. Dennoch kam im Laufe des Vormittags einiges zusammen und die Teilnehmer konnten einen kleinen Beitrag für eine saubere Umwelt leisten. Wie immer stand aber nicht nur die Arbeit im Vordergrund. Auch das gemeinsame Erlebnis und die gute Stimmung machten die Aktion zu einer gelungenen Veranstaltung. Belohnt wurden die fleißigen Helfer anschließend mit der traditionellen Brotzeit, zu der die Stadt Dachau alle Teilnehmer eingeladen hatte. Mit dabei waren Bettina, Freya, Henning, Ingmar, Peter, Leni, Luisa und Sam, die gemeinsam dem winterlichen Wetter trotzten und einmal mehr zeigten, dass die Bunnyhunters nicht nur im Wasser anpacken können.

Mai

Zum Abschluss der Hallenbadsaison 2021/2022, in der coronabedingt erneut keine Championstour mit offiziellen Wettkämpfen stattfinden konnte, ließen es sich die Bunnyhunters nicht nehmen, zumindest vereinsintern noch einmal Turnierluft zu schnuppern. Hierfür wurde der letzte Trainingstag vor der Sommerpause am 7. Mai genutzt und ein kleines Abschlussturnier organisiert. Aus den 23 anwesenden Spielerinnen und Spielern wurden fünf bunt gemischte Mannschaften zusammengestellt, in denen Youngsters-, Jugend- und Offene-Spieler gemeinsam auf Torejagd gingen. Die ausgewogene Zusammensetzung der Teams sorgte dafür, dass sich schnell spannende und ausgeglichene Begegnungen entwickelten. Viele Spiele wurden erst in den Schlussminuten entschieden und zeigten einmal mehr, wie viel Potenzial in der vereinsübergreifenden Mischung der verschiedenen Altersklassen steckt. Auch wenn es sich „nur“ um ein internes Turnier handelte, war die Begeisterung bei allen Beteiligten deutlich zu spüren. Nach langer Zeit ohne regulären Wettkampfbetrieb bot die Veranstaltung endlich wieder die Möglichkeit, sich unter Turnierbedingungen zu messen und das besondere Kribbeln eines Spieltags zu erleben. Entsprechend groß war die Freude über diesen gelungenen Saisonabschluss. Mit dem Ende des Turniers verabschiedeten sich die Bunnyhunters zugleich in die Sommerpause des Hallenbades. Die Hoffnung, schon bald wieder im Rahmen der Championstour gegen Mannschaften aus ganz Deutschland antreten zu können, war bei allen Teilnehmern deutlich spürbar und die Vorfreude auf die Rückkehr des Wettkampfbetriebs größer denn je.

Juni

Traditionell treffen sich die Trainer und die Abteilungsleitung der Bunnyhunters nach dem letzten Turnier einer Saison zu einem gemeinsamen Saisonabschluss. Dabei wird nicht nur die vergangene Saison analysiert, sondern auch die Basis für die Planungen der kommenden Monate gelegt. Neben sportlichen und organisatorischen Themen dürfen natürlich auch Maßnahmen zur Teambildung nicht fehlen. 2022 führte der Ausflug erneut nach Pfaffenschwendt. Auf dem Programm stand zunächst ein Besuch des Pillersee-Kletterwalds, bei dem die Teilnehmer in teils schwindelerregender Höhe Mut, Geschicklichkeit und Nervenstärke unter Beweis stellen konnten. Während sich die meisten bereits mit den mittleren Parcours zufriedengaben, wagten sich Peter und Tobi sogar an die höchste und anspruchsvollste Strecke der Anlage. Dass Peter kurz vor dem Ziel von einem Krampf ausgebremst wurde und den Parcours vorzeitig verlassen musste, machte die Herausforderung allerdings nicht gerade einfacher. Im Anschluss wurde der Pillersee auf etwas entspanntere Weise erkundet. Beim Stand-Up-Paddling konnten die Teilnehmer ihre Balance testen und den sonnigen Tag genießen. Wobei „entspannt“ vielleicht nicht ganz das richtige Wort ist. Schließlich zeigte Andreas Lutzenberger einmal mehr, warum er auf solchen Ausflügen einen ganz besonderen Ruf genießt: Wer von Andi verfolgt wird, hat meist nur zwei Möglichkeiten – freiwillig ins Wasser zu springen oder mit seiner tatkräftigen Unterstützung dort zu landen. Neben allen sportlichen Aktivitäten kam natürlich auch der eigentliche Zweck des Wochenendes nicht zu kurz. Bei gemeinsamen Gesprächen wurde die vergangene Saison aufgearbeitet, neue Ideen diskutiert und erste Planungen für die kommende Spielzeit geschmiedet. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass man über Aquaball nahezu jederzeit und überall sprechen kann – notfalls auch bis weit nach Mitternacht.
Image

März

Nachdem die Jahreshauptversammlung 2021 der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen war, konnte sie am 8. Juli 2022 endlich wieder stattfinden. Dabei gab es auch einen besonderen Anlass zu feiern: Unser Kassier Henning Knebel wurde für seine zehnjährige Tätigkeit in diesem Amt geehrt. Seit 2011 hält Henning die Finanzen der Bunnyhunters mit großer Sorgfalt und viel Engagement im Blick. Ob Kassenberichte, Abrechnungen oder Haushaltsplanung – auf ihn ist seit vielen Jahren stets Verlass. Eine bessere Besetzung dieses wichtigen Postens können wir uns kaum vorstellen. Als Zeichen der Anerkennung überreichte ihm Abteilungsleiter Peter Demmelmayr ein graviertes Messer mit seinen Initialen. Wir bedanken uns herzlich bei Henning für seinen unermüdlichen Einsatz in den vergangenen Jahren und wünschen ihm auch weiterhin ein glückliches Händchen für die Finanzen der Bunnyhunters.

Juli

Beim Sommerfest des Schwimmvereins wurde am 17. Juli wieder der Spieler des Jahres der Bunnyhunters ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung würdigt die Abteilung jedes Jahr ein Mitglied, das sich sowohl sportlich als auch für das Vereinsleben in besonderer Weise verdient gemacht hat. Die Wahl fiel diesmal auf Patrick Frank. Seine Aquaball-Laufbahn begann im Jahr 2012, als er im Rahmen des Inklusionsprojekts mit dem Franziskuswerk Schönbrunn erstmals mit den Bunnyhunters in Kontakt kam. Seitdem ist er aus der Abteilung nicht mehr wegzudenken und gehört zu den verlässlichsten Teilnehmern im Trainingsbetrieb. Bereits 2013 war Patrick Teil jenes Inklusionsprojekts, das mit dem „Großen Stern des Sports“ ausgezeichnet wurde. Durch seine regelmäßige Teilnahme am Training, seine große Motivation und seinen Ehrgeiz hat er sich sportlich stetig weiterentwickelt. Gleichzeitig engagiert er sich auch abseits des Beckens für die Gemeinschaft und trägt aktiv zu einem funktionierenden Vereinsleben bei. Damit verkörpert er den Gedanken gelebter Inklusion wie kaum ein anderer. In seiner Laudatio würdigte Abteilungsleiter Peter Demmelmayr sowohl Patricks sportliche Entwicklung als auch sein langjähriges Engagement für die Bunnyhunters. Die Freude über die Auszeichnung war ihm deutlich anzusehen, als er den Siegerpokal aus den Händen von Oberbürgermeister Florian Hartmann entgegennehmen durfte.
Image

Juli

Am 19. Juli 2022 unterstützten die Bunnyhunters einen Projekttag der Realschule Dachau im Dachauer Freibad. Bei hochsommerlichen Temperaturen bot sich den 14 Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe dabei nicht nur eine willkommene Abkühlung, sondern auch die Gelegenheit, die Sportart Aquaball hautnah kennenzulernen. Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen des Sports – von der Fortbewegung im Wasser über die Wurftechnik bis hin zum Abwehrverhalten – ging es auch schon ins praktische Training. Auf zwei Spielfeldern konnten die Jugendlichen das Erlernte direkt anwenden und in verschiedenen Mannschaften gegeneinander antreten. Dabei wurde geworfen, verteidigt, um jeden Ball gekämpft und natürlich auch das eine oder andere sehenswerte Tor erzielt. Den vielen lachenden Gesichtern nach zu urteilen, kam die Aktion bei allen Beteiligten bestens an. Vielleicht war der Projekttag für den einen oder die andere sogar die erste Begegnung mit Aquaball – und vielleicht ergibt sich ja in Zukunft eine Wiederholung dieser gelungenen Zusammenarbeit.

August

Der Besuch des Dachauer Volksfestes gehört seit vielen Jahren fest zum Veranstaltungskalender der Bunnyhunters. So trafen sich auch am 18. August zahlreiche Aquaballerinnen und Aquaballer im Festzelt, um gemeinsam ein paar gemütliche Stunden abseits des Spielfelds zu verbringen. Bei guter Stimmung, bayerischen Schmankerln und dem einen oder anderen isotonischen Getränk wurde über die vergangenen Monate gesprochen, auf alte Geschichten zurückgeblickt und natürlich auch über Aquaball diskutiert. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass die Gemeinschaft der Bunnyhunters nicht an der Beckenkante endet, sondern auch außerhalb des Trainings- und Wettkampfbetriebs bestens funktioniert. So verging der Abend wie gewohnt viel zu schnell und auch 2022 war der gemeinsame Volksfestbesuch wieder ein gelungener Termin im Vereinskalender.

September

„Endlich!“, „Schön, Euch alle wiederzusehen!“ oder „Super, dass es endlich wieder losgeht!“ – solche und ähnliche Sätze waren am zweiten Septemberwochenende 2022 im Ingolstädter Sportbad immer wieder zu hören. Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pause traf sich Deutschlands Aquaball-Familie endlich wieder zu einem Turnier der Champions-Tour. Entsprechend groß war die Freude darüber, bekannte Gesichter wiederzusehen und sich wieder im sportlichen Wettkampf messen zu können. Die Bunnyhunters gingen mit insgesamt vier Mannschaften an den Start und waren in den Wertungsklassen Offen, Damen und Jugend vertreten. Auch wenn es diesmal noch nicht für einen Turniersieg reichte, konnten die Dachauer durchaus einige Akzente setzen. Am erfolgreichsten schnitt die erste Offene Mannschaft ab. Das Team um Markus, Matze, Sami, Sarah und Tobi spielte ein starkes Turnier und sicherte sich am Ende den dritten Platz. Mit Siegen gegen Pewsum (11:2), die eigene zweite Mannschaft (7:4), Soest (12:5) und Ingolstadt (13:6) zeigten die Bunnyhunters bereits zum Saisonauftakt, dass auch nach der langen Pause wieder mit ihnen zu rechnen ist. Ausschlaggebend dafür, dass es nicht ganz nach vorne reichte, waren die Niederlagen gegen die späteren Erst- und Zweitplatzierten aus München und Ahaus. Besonders das Spiel gegen die Münchner Kraken hatte es dabei in sich. In einer hochklassigen Begegnung begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, ehe die Dachauer denkbar knapp mit 9:10 den Kürzeren zogen. Trotz dieser Niederlage machte das Turnier deutlich, dass die Bunnyhunters weiterhin zur nationalen Spitzengruppe gehören. Für die zweite Offene Mannschaft verlief das Turnier weniger erfolgreich. Bettina, Elias, Patrick, Sebastian, Thomas und Veronika fehlte vor allem im Angriff die notwendige Durchschlagskraft, um weiter vorne angreifen zu können. Zwar gelang mit dem 9:8-Erfolg gegen Soest ein wichtiger Sieg, insgesamt konnte jedoch auch die Defensive nicht immer die gewünschte Stabilität ausstrahlen. Am Ende stand Rang sechs zu Buche. Dennoch sammelte das Team wertvolle Erfahrungen und wichtige Erkenntnisse für die kommenden Turniere. In der Damenwertung gingen lediglich drei Mannschaften an den Start. Für die Bunnyhunters standen Bettina, Cassy, Magdalena, Mona, Sarah und Veronika im Wasser. Die neu formierte Mannschaft musste sich dabei zunächst finden. Zwar gelang gegen Pewsum ein vielversprechender 6:3-Erfolg, anschließend folgten jedoch Niederlagen gegen Pewsum und Soest. Am Ende reichte es damit zum dritten Platz. In vielen Spielsituationen war noch erkennbar, dass die Abstimmung innerhalb der Mannschaft etwas Zeit benötigen würde. Gleichzeitig zeigten die Begegnungen aber auch, dass in dieser Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen viel Potenzial steckt. Das meiste Lehrgeld zahlte an diesem Wochenende die Jugendmannschaft der Bunnyhunters. Das Team mit Cassy, Dominik, Emil, Melanie, Mona und Quentin bestand zum Teil aus Spielerinnen und Spielern, die ihr allererstes Turnier überhaupt bestritten. Gegen die erfahrene Konkurrenz aus Ingolstadt, Soest und Pewsum war deshalb zunächst noch wenig zu holen. Mit vier Niederlagen und dem fünften Platz blieb zwar der erhoffte sportliche Erfolg aus, dennoch sammelten die jungen Dachauer wichtige Wettkampferfahrung. Gerade der Sprung von den Youngsters in die Jugendwertung stellt traditionell eine große Herausforderung dar. Mit zunehmender Erfahrung und weiterer gemeinsamer Spielpraxis wird dieses Team aber sicherlich noch für einige positive Überraschungen sorgen können. Auch wenn am Ende kein Turniersieg mit nach Dachau genommen werden konnte, überwog bei allen Beteiligten die Freude über die Rückkehr des Wettkampfbetriebs. Nach der langen Pause stand weniger die Platzierung im Vordergrund als vielmehr das Wiedersehen mit der deutschen Aquaball-Gemeinschaft. Und wenn die Stimmung im Sportbad von Ingolstadt ein Maßstab war, dann war dieser Neustart genau das, worauf die Aquaballer so lange gewartet hatten.

September

Anfang Oktober stand das altehrwürdige Dachauer Hallenbad wieder einmal ganz im Zeichen des Internationalen Sparkassenpokals. Bereits zum 20. Mal richteten die Bunnyhunters dieses traditionsreiche Turnier aus und konnten dazu zahlreiche Mannschaften aus ganz Deutschland begrüßen. Für viele Teams ging es dabei nicht nur um Ruhm und Ehre, sondern auch um wichtige Punkte im Rennen um die Deutsche Meisterschaft. In insgesamt 53 schnellen und abwechslungsreichen Spielen fielen beeindruckende 672 Tore, ehe die Sieger in den einzelnen Wertungsklassen feststanden. In der offenen Wertung konnten die Münchner Kraken ihren Erfolg aus Ingolstadt wiederholen. Die Landeshauptstädter blieben während des gesamten Turniers ungeschlagen und untermauerten damit ihre Ambitionen auf den Deutschen Meistertitel. Dahinter folgte die erste Mannschaft der Bunnyhunters mit Andi, Ingmar, Markus, Sami, Tobi und Vali, die sich erneut als schärfster Verfolger der Münchner präsentierte. Bis zum direkten Duell mit den Kraken blieben auch die Dachauer ohne Punktverlust. Das Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams entwickelte sich zu einem echten Leckerbissen für die Zuschauer. Hochklassige Spielzüge, starke Torhüterparaden und zahlreiche sehenswerte Treffer sorgten für beste Unterhaltung. Am Ende hatten jedoch die Münchner das bessere Ende für sich und die Bunnyhunters mussten sich mit Rang zwei zufriedengeben. Platz drei sicherten sich die Aquaguards aus Ahaus vor den Wattloopers aus Pewsum. Einen starken fünften Platz belegte die zweite Dachauer Mannschaft mit Bettina, Elias, Patrick, Peter, Sarah und Veronika. Zwar standen am Ende lediglich zwei Siege auf der Habenseite, allerdings mussten die Bunnyhunters auch zwei äußerst knappe Niederlagen im Sudden Death hinnehmen. Mit etwas mehr Glück wäre daher durchaus eine noch bessere Platzierung möglich gewesen. Die gezeigten Leistungen machten jedoch deutlich, dass der Abstand zur Spitzengruppe keineswegs groß ist. Als krasser Außenseiter ging die dritte Dachauer Mannschaft mit Elke, Henning, Magdalena, Manuela und Sam ins Turnier. Dennoch gelang gleich im ersten Spiel eine faustdicke Überraschung. Gegen die Soester Haie feierte das Team einen vielumjubelten Auftaktsieg, bei dem sich insbesondere Elke Blecher mit drei Toren, darunter dem entscheidenden Treffer im Sudden Death, auszeichnen konnte. Zwar blieb dies der einzige Erfolg des Tages und am Ende stand Rang acht zu Buche, dennoch verkaufte sich die Mannschaft in jeder Begegnung so teuer wie möglich und konnte mit erhobenem Haupt die Heimreise antreten – beziehungsweise den Heimweg von der Tribüne antreten. In der Jugendwertung konnten die weit angereisten Wattloopers aus Pewsum ihren ersten Turniersieg in Dachau feiern. Die Norddeutschen blieben ungeschlagen und verwiesen die Soester Haie sowie die erste Jugendmannschaft der Bunnyhunters auf die weiteren Plätze. Für Dachau spielten hier Cassy, Emil, Felix, Karl, Mona und Quentin. Insgeheim hatte man sich etwas mehr ausgerechnet, doch einige Unkonzentriertheiten sowie eine nicht immer sattelfeste Abwehr verhinderten eine noch bessere Platzierung. Dennoch zeigte das Team immer wieder sein großes Potenzial und bleibt für die kommenden Turniere ein heißer Kandidat auf die oberen Plätze. Der zweiten Jugendmannschaft mit Aurelia, Dominik, Freya, Melanie, Sam und Teodor war dagegen leider kein Sieg vergönnt. Besonders bitter verlief die Begegnung gegen die Blue Sharks aus Ingolstadt. Hier standen die jungen Bunnyhunters kurz vor ihrem ersten Erfolg, mussten sich letztlich aber doch im Sudden Death geschlagen geben. Trotz des letzten Platzes sammelte die Mannschaft wichtige Erfahrungen und zeigte eine erfreuliche Entwicklung im Vergleich zum Saisonauftakt. In der Damenwertung gingen insgesamt fünf Mannschaften aus dreieinhalb Vereinen an den Start. Die Wattloopers aus Pewsum stellten gleich zwei Teams, hinzu kamen die Mannschaften aus Soest und Dachau sowie die ungewöhnliche Spielgemeinschaft „Dahaus“, bestehend aus Spielerinnen aus Dachau und Ahaus. Für die Bunnyhunters standen Bettina, Cassy, Magdalena, Mona, Sarah und Veronika im Wasser. Nach vielen Jahren, in denen meist die Soester oder Dachauer Damen das Geschehen bestimmten, konnten sich diesmal erstmals die Spielerinnen aus Pewsum über den Turniersieg freuen. Sie gewannen alle Begegnungen souverän und standen am Ende verdient ganz oben auf dem Siegerpodest. Dahinter folgten die Soester Haie sowie die Bunnyhunters auf den Plätzen zwei und drei. Die Dachauerinnen befinden sich aktuell in einer Phase des Umbruchs und nutzen die Saison vor allem, um jüngere Spielerinnen an die Damenwertung heranzuführen. Entsprechend wird man wohl noch etwas Geduld benötigen, bevor wieder um Turniersiege mitgespielt werden kann. Für die Spielgemeinschaft „Dahaus“ gingen mit Elke, Manuela und Sam auch drei Dachauerinnen an den Start. Gemeinsam mit ihren Mitspielerinnen aus Ahaus gelang immerhin ein Sieg, der letztlich sogar zu einer besseren Platzierung als für die zweite Mannschaft aus Pewsum reichte.

Oktober

Am 23. Oktober fand nach sechsjähriger Pause wieder das Münchner Wassersportfestival in der Olympiahalle statt. Gemeinsam mit Spielern der Münchner Kraken präsentierten die Bunnyhunters dort die Sportart Aquaball einem breiten Publikum. Über 4.000 Besucher nutzten die Gelegenheit, die verschiedensten Wassersportarten kennenzulernen und natürlich auch selbst auszuprobieren. Der Andrang bei Aquaball war dabei so groß, dass die geplanten Pausen kurzerhand gestrichen wurden. In insgesamt 48 Spielen konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Sportart selbst testen. Sogar ein 85-jähriger Teilnehmer ließ es sich nicht nehmen, ins Becken zu steigen. Das durchweg positive Feedback zeigte einmal mehr, wie schnell Aquaball begeistern kann. Ein besonderes Highlight war der Umzug ins große Olympiabecken, in dem bereits zahlreiche Schwimmlegenden (wie Mark Spitz) ihre Bahnen gezogen haben. Dort konnten die Bunnyhunters ihre Sportart einem noch größeren Publikum präsentieren und zahlreiche neue Fans gewinnen. Am Ende fiel das Fazit eindeutig aus: Ein langer, anstrengender, aber rundum gelungener Tag, der allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat und beste Werbung für Aquaball war.

November

Bereits Ende 2021 wurde Peter Demmelmayr mit dem BMW Group Award für gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Da die Preisverleihung aufgrund der Corona-Situation lediglich digital stattfinden konnte, wurde die Ehrung am 17.11.2022 im Rahmen einer Präsenzveranstaltung in der BMW Classic nachgeholt. Ausgezeichnet wurde Peter für seinen langjährigen Einsatz für die Inklusion im Aquaball. Mit der Gründung einer inklusiven Mannschaft bei den Bunnyhunters sowie seinem Engagement weit über die Grenzen Dachaus hinaus hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass Menschen mit und ohne Einschränkungen selbstverständlich gemeinsam Sport treiben können. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro soll unter anderem für eine Homepage in leichter Sprache und weitere inklusive Projekte eingesetzt werden. Für eine besondere Überraschung sorgte die Veranstaltung auch im persönlichen Bereich. Die Preisverleihung fiel nämlich ausgerechnet auf den Hochzeitstag von Peter und seiner Frau. Nachdem die Organisatoren davon erfahren hatten, ließ es sich BMW-Vorständin Ilka Horstmeier nicht nehmen, den beiden persönlich den Champagner zu servieren und gemeinsam auf diesen besonderen Anlass anzustoßen. Ein schöner Moment, der diesen ohnehin besonderen Abend nochmals abrundete.

November

Wir Bunnyhunters können mehr als nur Aquaball! Deswegen trauten sich am vergangenen Freitag sechzehn von uns aus dem Becken raus und beim ASV in den Keller zu den Kegelbahnen rein. Hier fand sich eine bunte Mischung aus Youngsters, Jugend und offenen Spielern, von ganz neuen Abteilungsmitgliedern bis hin zu alten Hasen, ein, um ihre Treffsicherheit auf die neun Kegel unter Beweis zu stellen. Bei den diversen Spielrunden, die unter den etwas kryptisch anmutenden Namen wie z.B. „4 7 1 1“, „Hausnummer“ oder der für’s Kegeln angepassten Variante des Klassikers „Mensch ärgere Dich nicht“ angekündigt wurden, legten alle Beteiligten eine große Bandbreite von Würfen, vom Pudel bis hin zu allen Neunen, an den Tag, die für eine sehr gute Stimmung und viele Lacher sorgten. Die zwei Stunden vergingen dann auch wie im Flug und anschließend ging es dann noch in die Gaststätte zum gemütlichen Ausklang. Alle Teilnehmer bedanken sich bei den Organisatoren Bettina und Tobi für den gelungenen Abend!

Dezember

Auch in diesem Jahr fand kurz vor Weihnachten wieder unser traditionelles Weihnachtsturnier statt. Aus den 29 anwesenden Spielern und Spielerinnen wurden sechs bunt zusammengewürfelte Mannschaften, bestehend aus Youngsters-, Jugend- und Offenen Spielern, gebildet. Anschließend wurde, wie im Turniermodus, jeder gegen jeden gespielt, wobei es noch Zusatzpunkte durch Sonderaufgaben zu gewinnen gab. Dabei musste sich jede Mannschaft vor Spielbeginn auf eine der Sonderaufgaben verständigen und nach Spielschluss selbstständig die Erfüllung oder eben Nichter­füllung dokumentieren. Aus den erzielten Gesamtpunkten - Punkte für ge­wonnene Spiele und den erzielten Zusatzpunkten - wurden am Ende die Sieger ermittelt. Die Sonderaufgaben waren u.a. das Erzielen von Toren durch beidhändiges Werfen, das Aufladen des Balles durch 10 anstatt der üblichen 3 Pässe oder das Überschreiten der Mittellinie aller Spieler einer Mannschaft vor einem gültigen Torwurf. Die Jugendspieler Cassy, Emil, Felix und Quentin behielten bei diesen vielen Zusatzaufgaben den besten Überblick und erzielten am Ende die meisten Punkte. Anschließend durften sie sich, wie übrigens alle Teilnehmer, über den Gewinn eines leckeren Schokoweihnachtsmanns freuen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Hauptorganisator Tobi, die Hauptprotokollantin Magdalena und den Hauptschiri Matze sowie allen weiteren Helfern zu dieser gelungenen Veranstaltung!
Image