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Juli
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September
„Endlich!“, „Schön, Euch alle wiederzusehen!“ oder „Super, dass es endlich wieder losgeht!“ – solche und ähnliche Sätze waren am zweiten Septemberwochenende 2022 im Ingolstädter Sportbad immer wieder zu hören. Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pause traf sich Deutschlands Aquaball-Familie endlich wieder zu einem Turnier der Champions-Tour. Entsprechend groß war die Freude darüber, bekannte Gesichter wiederzusehen und sich wieder im sportlichen Wettkampf messen zu können.
Die Bunnyhunters gingen mit insgesamt vier Mannschaften an den Start und waren in den Wertungsklassen Offen, Damen und Jugend vertreten. Auch wenn es diesmal noch nicht für einen Turniersieg reichte, konnten die Dachauer durchaus einige Akzente setzen. Am erfolgreichsten schnitt die erste Offene Mannschaft ab. Das Team um Markus, Matze, Sami, Sarah und Tobi spielte ein starkes Turnier und sicherte sich am Ende den dritten Platz. Mit Siegen gegen Pewsum (11:2), die eigene zweite Mannschaft (7:4), Soest (12:5) und Ingolstadt (13:6) zeigten die Bunnyhunters bereits zum Saisonauftakt, dass auch nach der langen Pause wieder mit ihnen zu rechnen ist. Ausschlaggebend dafür, dass es nicht ganz nach vorne reichte, waren die Niederlagen gegen die späteren Erst- und Zweitplatzierten aus München und Ahaus. Besonders das Spiel gegen die Münchner Kraken hatte es dabei in sich. In einer hochklassigen Begegnung begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, ehe die Dachauer denkbar knapp mit 9:10 den Kürzeren zogen. Trotz dieser Niederlage machte das Turnier deutlich, dass die Bunnyhunters weiterhin zur nationalen Spitzengruppe gehören.
Für die zweite Offene Mannschaft verlief das Turnier weniger erfolgreich. Bettina, Elias, Patrick, Sebastian, Thomas und Veronika fehlte vor allem im Angriff die notwendige Durchschlagskraft, um weiter vorne angreifen zu können. Zwar gelang mit dem 9:8-Erfolg gegen Soest ein wichtiger Sieg, insgesamt konnte jedoch auch die Defensive nicht immer die gewünschte Stabilität ausstrahlen. Am Ende stand Rang sechs zu Buche. Dennoch sammelte das Team wertvolle Erfahrungen und wichtige Erkenntnisse für die kommenden Turniere.
In der Damenwertung gingen lediglich drei Mannschaften an den Start. Für die Bunnyhunters standen Bettina, Cassy, Magdalena, Mona, Sarah und Veronika im Wasser. Die neu formierte Mannschaft musste sich dabei zunächst finden. Zwar gelang gegen Pewsum ein vielversprechender 6:3-Erfolg, anschließend folgten jedoch Niederlagen gegen Pewsum und Soest. Am Ende reichte es damit zum dritten Platz. In vielen Spielsituationen war noch erkennbar, dass die Abstimmung innerhalb der Mannschaft etwas Zeit benötigen würde. Gleichzeitig zeigten die Begegnungen aber auch, dass in dieser Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen viel Potenzial steckt.
Das meiste Lehrgeld zahlte an diesem Wochenende die Jugendmannschaft der Bunnyhunters. Das Team mit Cassy, Dominik, Emil, Melanie, Mona und Quentin bestand zum Teil aus Spielerinnen und Spielern, die ihr allererstes Turnier überhaupt bestritten. Gegen die erfahrene Konkurrenz aus Ingolstadt, Soest und Pewsum war deshalb zunächst noch wenig zu holen. Mit vier Niederlagen und dem fünften Platz blieb zwar der erhoffte sportliche Erfolg aus, dennoch sammelten die jungen Dachauer wichtige Wettkampferfahrung. Gerade der Sprung von den Youngsters in die Jugendwertung stellt traditionell eine große Herausforderung dar. Mit zunehmender Erfahrung und weiterer gemeinsamer Spielpraxis wird dieses Team aber sicherlich noch für einige positive Überraschungen sorgen können.
Auch wenn am Ende kein Turniersieg mit nach Dachau genommen werden konnte, überwog bei allen Beteiligten die Freude über die Rückkehr des Wettkampfbetriebs. Nach der langen Pause stand weniger die Platzierung im Vordergrund als vielmehr das Wiedersehen mit der deutschen Aquaball-Gemeinschaft. Und wenn die Stimmung im Sportbad von Ingolstadt ein Maßstab war, dann war dieser Neustart genau das, worauf die Aquaballer so lange gewartet hatten.
September
Anfang Oktober stand das altehrwürdige Dachauer Hallenbad wieder einmal ganz im Zeichen des Internationalen Sparkassenpokals. Bereits zum 20. Mal richteten die Bunnyhunters dieses traditionsreiche Turnier aus und konnten dazu zahlreiche Mannschaften aus ganz Deutschland begrüßen. Für viele Teams ging es dabei nicht nur um Ruhm und Ehre, sondern auch um wichtige Punkte im Rennen um die Deutsche Meisterschaft. In insgesamt 53 schnellen und abwechslungsreichen Spielen fielen beeindruckende 672 Tore, ehe die Sieger in den einzelnen Wertungsklassen feststanden.
In der offenen Wertung konnten die Münchner Kraken ihren Erfolg aus Ingolstadt wiederholen. Die Landeshauptstädter blieben während des gesamten Turniers ungeschlagen und untermauerten damit ihre Ambitionen auf den Deutschen Meistertitel. Dahinter folgte die erste Mannschaft der Bunnyhunters mit Andi, Ingmar, Markus, Sami, Tobi und Vali, die sich erneut als schärfster Verfolger der Münchner präsentierte. Bis zum direkten Duell mit den Kraken blieben auch die Dachauer ohne Punktverlust. Das Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams entwickelte sich zu einem echten Leckerbissen für die Zuschauer. Hochklassige Spielzüge, starke Torhüterparaden und zahlreiche sehenswerte Treffer sorgten für beste Unterhaltung. Am Ende hatten jedoch die Münchner das bessere Ende für sich und die Bunnyhunters mussten sich mit Rang zwei zufriedengeben. Platz drei sicherten sich die Aquaguards aus Ahaus vor den Wattloopers aus Pewsum.
Einen starken fünften Platz belegte die zweite Dachauer Mannschaft mit Bettina, Elias, Patrick, Peter, Sarah und Veronika. Zwar standen am Ende lediglich zwei Siege auf der Habenseite, allerdings mussten die Bunnyhunters auch zwei äußerst knappe Niederlagen im Sudden Death hinnehmen. Mit etwas mehr Glück wäre daher durchaus eine noch bessere Platzierung möglich gewesen. Die gezeigten Leistungen machten jedoch deutlich, dass der Abstand zur Spitzengruppe keineswegs groß ist.
Als krasser Außenseiter ging die dritte Dachauer Mannschaft mit Elke, Henning, Magdalena, Manuela und Sam ins Turnier. Dennoch gelang gleich im ersten Spiel eine faustdicke Überraschung. Gegen die Soester Haie feierte das Team einen vielumjubelten Auftaktsieg, bei dem sich insbesondere Elke Blecher mit drei Toren, darunter dem entscheidenden Treffer im Sudden Death, auszeichnen konnte. Zwar blieb dies der einzige Erfolg des Tages und am Ende stand Rang acht zu Buche, dennoch verkaufte sich die Mannschaft in jeder Begegnung so teuer wie möglich und konnte mit erhobenem Haupt die Heimreise antreten – beziehungsweise den Heimweg von der Tribüne antreten.
In der Jugendwertung konnten die weit angereisten Wattloopers aus Pewsum ihren ersten Turniersieg in Dachau feiern. Die Norddeutschen blieben ungeschlagen und verwiesen die Soester Haie sowie die erste Jugendmannschaft der Bunnyhunters auf die weiteren Plätze. Für Dachau spielten hier Cassy, Emil, Felix, Karl, Mona und Quentin. Insgeheim hatte man sich etwas mehr ausgerechnet, doch einige Unkonzentriertheiten sowie eine nicht immer sattelfeste Abwehr verhinderten eine noch bessere Platzierung. Dennoch zeigte das Team immer wieder sein großes Potenzial und bleibt für die kommenden Turniere ein heißer Kandidat auf die oberen Plätze.
Der zweiten Jugendmannschaft mit Aurelia, Dominik, Freya, Melanie, Sam und Teodor war dagegen leider kein Sieg vergönnt. Besonders bitter verlief die Begegnung gegen die Blue Sharks aus Ingolstadt. Hier standen die jungen Bunnyhunters kurz vor ihrem ersten Erfolg, mussten sich letztlich aber doch im Sudden Death geschlagen geben. Trotz des letzten Platzes sammelte die Mannschaft wichtige Erfahrungen und zeigte eine erfreuliche Entwicklung im Vergleich zum Saisonauftakt.
In der Damenwertung gingen insgesamt fünf Mannschaften aus dreieinhalb Vereinen an den Start. Die Wattloopers aus Pewsum stellten gleich zwei Teams, hinzu kamen die Mannschaften aus Soest und Dachau sowie die ungewöhnliche Spielgemeinschaft „Dahaus“, bestehend aus Spielerinnen aus Dachau und Ahaus. Für die Bunnyhunters standen Bettina, Cassy, Magdalena, Mona, Sarah und Veronika im Wasser. Nach vielen Jahren, in denen meist die Soester oder Dachauer Damen das Geschehen bestimmten, konnten sich diesmal erstmals die Spielerinnen aus Pewsum über den Turniersieg freuen. Sie gewannen alle Begegnungen souverän und standen am Ende verdient ganz oben auf dem Siegerpodest. Dahinter folgten die Soester Haie sowie die Bunnyhunters auf den Plätzen zwei und drei. Die Dachauerinnen befinden sich aktuell in einer Phase des Umbruchs und nutzen die Saison vor allem, um jüngere Spielerinnen an die Damenwertung heranzuführen. Entsprechend wird man wohl noch etwas Geduld benötigen, bevor wieder um Turniersiege mitgespielt werden kann.
Für die Spielgemeinschaft „Dahaus“ gingen mit Elke, Manuela und Sam auch drei Dachauerinnen an den Start. Gemeinsam mit ihren Mitspielerinnen aus Ahaus gelang immerhin ein Sieg, der letztlich sogar zu einer besseren Platzierung als für die zweite Mannschaft aus Pewsum reichte.









Oktober
Am 23. Oktober fand nach sechsjähriger Pause wieder das Münchner Wassersportfestival in der Olympiahalle statt. Gemeinsam mit Spielern der Münchner Kraken präsentierten die Bunnyhunters dort die Sportart Aquaball einem breiten Publikum. Über 4.000 Besucher nutzten die Gelegenheit, die verschiedensten Wassersportarten kennenzulernen und natürlich auch selbst auszuprobieren.
Der Andrang bei Aquaball war dabei so groß, dass die geplanten Pausen kurzerhand gestrichen wurden. In insgesamt 48 Spielen konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Sportart selbst testen. Sogar ein 85-jähriger Teilnehmer ließ es sich nicht nehmen, ins Becken zu steigen. Das durchweg positive Feedback zeigte einmal mehr, wie schnell Aquaball begeistern kann.
Ein besonderes Highlight war der Umzug ins große Olympiabecken, in dem bereits zahlreiche Schwimmlegenden (wie Mark Spitz) ihre Bahnen gezogen haben. Dort konnten die Bunnyhunters ihre Sportart einem noch größeren Publikum präsentieren und zahlreiche neue Fans gewinnen.
Am Ende fiel das Fazit eindeutig aus: Ein langer, anstrengender, aber rundum gelungener Tag, der allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat und beste Werbung für Aquaball war.
November




November
Dezember
